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Newsarchiv - Regatron
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7. Juni 2010

 

Neuheit: linearer Nachsetzregler TC.LIN.SER
 
Zusatzgerät zu TopCon Geräten
 

Die Regelzeit von ca. 2 ms der TopCon-Netzgeräte ist für hochdynamische Vorgänge nicht ausreichend. Mit dem Linear-Längsregler von Regatron als Zusatzgerät wird der Regelzyklus auf nur 5 µs minimiert. Die Anwender profitieren von einem wesentlich dynamischeren Reaktionsverhalten.

 
 
 
Herausforderung an Reaktionsfähigkeit von Netzgeräten
 
Bei vielen Anwendungen wird die Reaktionsfähigkeit von Netzgeräten auf eine harte Probe gestellt. Z.B. bei den dynamischen Reaktionen von PV-Array's auf zyklische Belastungen und Sprungfunktionen von relevanten Parametern. Trotz guter Dynamik reichen die Regelzeiten der TopCon-Netzgeräte (ca. 2 ms Regelzeit) nicht mehr aus. Sie stoßen an ihre Grenzen - auf diese Weise ist die exakte Nachbildung des Verhaltens von z.B. kapazitätsarmen Solarzellen nicht möglich.
 
Regatron bietet genau dafür eine Neuheit: den Linear-Längsregler als Zusatzgerät für die TopCon-Netzgeräte. Die Kombination aus primärgetaktetem Hochleistungsnetzgerät mit nachfolgendem schnellen Linearregler ist wegen des sehr schnellen Regelzyklus von nur 5 µs sogar für die exakte Nachbildung des Verhaltens von Solarzellen bestens geeignet. So wie die TopCon-Netzgeräte verfügt auch der Linear-Längsregler über Hochleistungs-Signalprozessoren, die über das digitale Systeminterface mit den TopCon-Netzgeräten kommunizieren.
 
Die Vorteile können sich sehen lassen: Diese Option vereint die Stärken der beiden Schaltungsprinzipien und erreicht dadurch ein dynamischeres Reaktionsverhalten. Das typische Beispiel: Die Modellierung des Verhaltens der Solarzelle bezüglich der 100Hz-Rippelspannung. TC.LIN.SER erhält während des Startvorganges die gewünschte Kennlinie vom Master übergeben und regelt dann autark und ohne Kommunikationsverzögerung das Ausgangssignal.
 

Auch die linearen Nachsetzsteller lassen sich im Parallelbetrieb anwenden - und dadurch für den Aufbau von Hochleistungs-PV-Simulatoren nutzen.

 

 

© Ing. Erhard Fischer